Voll peinlich! – Die 7 universitären Peinlichkeitsgesetze

Die sieben Peinlichkeitsgesetze der studentischen Gemeinschaft:

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Klar, man kann in einer so vielgestaltigen und unbeständigen Umgebung wie der Universität Erfahrungen nur schlecht unbeschränkt verallgemeinern.  Dennoch gibt es Erfahrungen, die fast schon Gesetzescharakter haben – sie treten in jedem Studentenleben auf. Die Peinlichkeitsgesetze der studentischen Gemeinschaft sind da ein prägnant-lustiges Beispiel.

Stud-Blog hat hier lax ein paar dieser tragisch-komischen Gesetze zusammengetragen.

  1. Je höher die Chance, dass ein Thema vom Dozent als „leicht verständlich“ bezeichnet wird, desto geringer die Chance, dass Studenten dieses Thema wirklich als leicht verständlich empfinden. Es ist eine rechte Pein, wenn man sich dumm fühlt.
  2. Die Tendenz von Professoren und Studenten, ihre eigene Intelligenz zu überschätzen. Nach eigener Einschätzung liegen rund 90% der Studierenden über dem Durchschnitt. Da das statistisch unmöglich ist, ist die Selbstüberschätzung maximal – was natürlich wiederum maximal peinlich ist.
  3. Wird für universitäre Tests die Lernanstrengung stark erhöht, dann verbessern sich die Testergebnisse zunächst progressiv. Ab einem bestimmten Lerneinsatz verbessern sich die Leistungen aber nur noch minimal. Bis man so hart gelernt hat, dass man erschöpft ist und ein Blackout erleidet. Diese Relationen von Lerneinsatz und Testergebnis sorgt dafür, dass man manchmal ganz schön dumm aussieht.
  4. Je falscher ein Satz, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er peinlicherweise a) bei einem Referat oder einer Hausarbeit rausrutscht, die b) maximal wichtig für den Studienerfolg ist und man c) für alle Ewigkeit vom Dozenten an prominenter Stelle vor der Wiederholung dieses Fehlers gewarnt wird.
  5. Je simplifizierender und feuilletonistischer eine Vorlesung, desto größer die Chance damit Popularität über die eigene fachbezogene Studierendenschaft hinaus zu erlangen. Mit steigender wissenschaftlicher Bedeutung sinkt das Interesse der Kommilitonen anderer Fachrichtungen. Das führt zu fachspezifischer Peinlichkeit.
  6. Studierende empfinden nach dem ersten Beitrag in einem neuen Seminar eine gewisse Peinlichkeit. Bei manchen Langzeitstudenten ist diese Peinlichkeit aber längst verflogen, was wiederum die stellvertretende Peinlichkeit bei den Kommilitonen erhöht.
  7. Die Überschneidung der Studieninhalte, die man von einem Studiengang erwartet, mit denjenigen Studieninhalten, die angeboten werden, ist stets minimal. Es ist stets peinlich, im falschen Studiengang zu sitzen.
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4 KOMMENTARE

    Kommentar
  1. 1
    Anonymous hat diesen Kommentar 16. November 2011 geschrieben| Permalink

    punkt 6 stimmt vollkommen für informatik. ich hab 5 semester gebraucht, bis ich geschnallt habe, dass das nicht das ist, was ich wollte. voll peinlich… 🙁

  2. Kommentar
  3. 2
    65 hat diesen Kommentar 24. November 2011 geschrieben| Permalink

    Ich schäme mich 🙂 Bin schon ganz rot im Gesicht 🙂

  4. Kommentar
  5. 3
    ... hat diesen Kommentar 9. Februar 2012 geschrieben| Permalink

    Ich würd sowas net ausprobieren wollen. mein prof ist choleriker!

  6. Kommentar
  7. 4
    KOM hat diesen Kommentar 21. Februar 2012 geschrieben| Permalink

    hahaha, wie geil

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