Bizarre Aufsatztitel – Wissenschaft, die wunderbare Parallelwelt der Popkultur

Aufsatztitel als eigenständige Kunstform:

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Trotz des wissenschaftlichen Rigorismus, einige Wissenschaftler verstehen wissenschaftliche Aufsätze als eigenständiges Medium mit immanentem kreativem Potenzial.

Mit viel Finesse flechten sie in Titel und Inhalt popkulturelle Referenzen ein und eröffnen dadurch eine zusätzliche Rezeptionsebene – als Persiflage auf den bildungsindustriellen Veröffentlichungsdruck und dem damit verbundenen Fakt, dass eingängige Titel sehr wohl den Erfolg wissenschaftlicher Aufsätze positiv beeinflussen können.

Hier eine kleine, feine Auswahl überstrapazierter Anspielungen auf aktuelle U-Kultur:

Walter H. White wäre stolz:
Niranjan V. Ilawe/Jonathan A. Zimmerman/Bryan M. Wong (2015): Breaking Badly: DFT-D2 Gives Sizeable Errors for Tensile Strengths in Palladium-Hydride Solids, in: Journal of Chemical Theory and Computation, Vol. 11 No. 11, S. 5426–5435

Nicht das Werk von J. R. R. Tolkien:
Bryan M. Wong and Jonathan W. Lee (2011): Anomalous Optoelectronic Properties of Chiral Carbon Nanorings…and One Ring to Rule Them All, in: The Journal of Physical Chemestry Letters, Vol. 2, No. 21, S. 2702–2706

Unsingbar, selbst für Freddie Mercury:
Shawn E. Vincent/Simon P. Lailvaux (2006): Female morphology, web design, and the potential for multiple mating in Nephila clavipes: do fat-bottomed girls make the spider world go round?, in: Biological Journal of the Linnean Society, Vol. 87, No. 1, S. 95–102.

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KOMMENTARE

    Kommentar
  1. 1
    KOM hat diesen Kommentar 19. April 2016 geschrieben| Permalink

    wahrhaft bizarre titel-blüten…

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