Den meisten Studierenden ist es dann doch langweilig, wenn der Dozent sein Skript oder seine Folien hervorkramt. Wie immer: viel Inhalt und wenig Unterhaltung. Den meisten Studenten fehlt etwas Lebendigeres und Eingängigeres – ein verrückter Vorlesungsinhalt. Es gibt da allerdings ein paar Universitäten, die einige verrückte Vorlesungsstoffe anbieten. Wahrscheinlich gehört dazu ein massiver Verlust an Selbstdisziplin, um seine Zeit nicht doch sinnvoller zu nutzen. Aber lustig sind sie allemal.

Stud-Blog hat die 6 blödesten Vorlesungen der Welt gefunden:

1. Philosophie und Star Trek (Georgetown University)

Philosophie und Pop-Kultur, eine beliebte Verbindung um Wissenschaft etwas aufzusexen. Aber die sechs Science-Fiction-Fernsehserien mit insgesamt 726 Episoden sowie zehn Kinofilmen, sie beschreiben eine utopische Zukunft, dürften reichlich Stoff für ein paar “nerdy” Philosophiekurse bieten. Auf jeden Fall erregt man Aufmerksamkeit mit dem wohl populärsten Namen in der Geschichte der Science-Fiction-Unterhaltung und wohl bekanntesten Franchises in der TV-Geschichte im Kurstitel.

2. Die Strategie von StarCraft (University of California, Berkley)

In Südkorea, dem Pionierland in Sachen E-Sports, ist StarCraft schon ein Volkssport. Einige Turniere sind dort sogar von nationaler Bedeutung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieses PC-Spiel, es ist das bislang meistverkaufte Echtzeitstrategiespiel der Welt, Berücksichtigung an irgend einer Universität finden würde. Nun kann man an der UC Berkley anhand von StarCraft Strategie, Taktik usw. lernen.

3. Pornos (Providence University)

Ok, fast jeder Student hat schon mal einen Porno gesehen, Pornografie studiert hat dagegen noch keiner. In Taiwan befasst man sich jetzt wissenschaftlich mit der direkten Darstellung des menschlichen Sexualakts. Natürlich nicht um den studentischen Betrachter sexuell zu erregen, sondern intellektuell zu stimulieren und Erkenntnisfortschritt zu fördern. Wer Angst vor der Abschlussprüfung hat, der schaut einfach mehr Pornos. Auch an amerikanischen Universitäten fidet man zahlreiche Kursangebote dieser Art.

4. Getting Dressed (Princeton)

Universität als Verlängerung des alltäglichen Catwalk. In Princeton kann man all die modischen Phänomene, die als künstliche Hülle den Körper des Menschen kleiden, sogar studieren. Für die studenetischen Hörer dieses Kurses wird das morgendliche Ankleiden sicher schnell zur akademischen Herausforderung. Ok, es geht dann doch um wissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit den modischen Bedürfnissen des Menschen, die sich kultur- und zeitabhängig sehr unterschiedlich entwickelt haben. Trotzdem ein Kurs, der mehr Schmuckstück als akademische Essenz ist.

5. Die Geschichte elektronischer Musik (UCLA)

Wer Samstag anfängt zu repetitiven Arrangement, bei ständiger Wiederholung von Melodie-und Rhythmuspatterns, zu tanzen, der kann auch gleich durchmachen bis die Universität wieder anfängt. Die Vorlesung als minimale Veränderungen der Patterns? Das gibt’s an der UCLA. Hier erfährt man alles über die Geschichte elektronischer Musik. Den Groove im Hirn, Historie der musikalischen Formen und Techniken in der Tanzmusik in der Vorlesung. Der unerbittliche Hedonismus auf der Tanzfläsche trifft auf ebendiesen Hedonismus in der Universität.

6. Von YouTube lernen (Pitzer College)

Bei rund 65.000 neu hochgeladenen Videos pro Tag, muss doch auch ein Universitätskurs zum Thema YouTube hochgeladen werden. Das dachte sich zumindest ein Dozent des Pitzer College. Untersucht und verstanden werden soll, welchen Einfluss YouTube auf die Kultur hat. Es werden aber nicht nur YouTube-Videos analysiert, sondern praxiologisch auch eigene Videos publiziert. Solange jedenfalls keine Urheberrechtsklagen eintrudeln.