Jedes Jahr im Februar versuchen dieselben Einzelhändler, die dasselbe auch schon an Weihnachten oder Ostern vorhatten, an das Geld armer Studierender zu gelangen. An Weihnachten sind es Geschenke für die Familienmitglieder, am Valentinstag sind es Geschenke für die Menschen, mit denen man Sex hat. Februar ist deshalb auch die Zeit, in der reguläre Lifestyle-Magazine wieder zielgruppenspezifische Geschenktipps geben. Wir bei Stud-Blog wissen nicht, was man als Student_in seinem Schatz am besten schenkt (das muss jeder selbst wissen), wir wissen nur, was man auf keinen Fall “schenken” sollte:

Stud-Blog verweist auf die 5 bösesten Valentinestagsgeschenke, die man machen kann:

1. Condylomata acuminata
Ein vor allem sexualpsychologisch unangenehmes Valentinstagsgeschenk ist ein Krankheitserreger, der vor allem durch Schmierinfektion (!) übertragen wird. Jeder Geschlechtsverkehr oder Intimkontakt ist ihm willkommen, um sich zu verbreiten. Und: Kondome bieten keinen Schutz. Dem Erreger genügt zärtlicher Hautkontakt. Der Softie der Geschlechtskrankheiten steht nicht so sehr auf Körperflüssigkeiten. Das Geschenkpaket “zervikale HPV-Erkrankung”, so nennt man das auch, beinhaltet Läsionen an den Geschlechtsorganen, also kleine Warzen, die zur Beetbildung (!) neigen und dann konfluierende, intraanale, intravaginale oder urethrale Kondylome sowie Jucken, Brennen oder auch Schmerzen auslösen.

2. Gonokokken
Ein weiteres romantisches Geschenk sind sog. Gonokokken, die man mittels Geschlechts- oder Oralverkehr übergibt. Und reibt man sich nach dem Intimkontakt die Augen, weil die/der Geliebte im Schein der Kerzen so wunderschön aussieht, dann ist eine Gonokokkeninfektion der Augen (Okulare Gonorrhea) sehr wahrscheinlich. Zum Paket gehören stark geschwollene Augenlider, starke Hyperämie, starke Eiterbildung, lytische Enzyme von infiltrierenden Granulozyten sowie Geschwüre.

3. Trichomonas vaginalis
Wie wäre es mit einem kleinen süßen Parasit? Der Trichomonas vaginalis bekommt man durch eine einfache Schleimhautübertragung. Sorgen tun die kleinen Geißeltierchen für entzündete Scheiden und Harnröhren. Bei Frauen, insbesondere sie trifft der Parasit, kommt es auch zu dünnflüssigem gelblichem, übelriechendem Scheidenausfluss.

4. Chlamydophila pneumoniae
Ähnlich verhält es sich mit der Chlamydophila pneumoniae, die Ursache einer Entzündungen im Genitalbereich ist. Symtome sind Ausfluss im Genitalbereich und Schmerzen beim Wasserlassen.

5. Chlamydien
Nette Bakterien, die man sich beim Liebesspiel schenken kann, heißen gram-negative Chlamydien. Folge eine Infektion sind Hautgeschwüren an den Geschlechtsorganen sowie eine regionäre Lymphknotenschwellung. Im besten Fall führt diese zu schmerzhaften Schwellungen der Lymphknoten, die nach außen eitrig aufbrechen können.