Das Studium der Roboter – Roboter-Revolution in Vorbereitung

Seit den Aufzeichnungen und Skizzen von Leonardo da Vinci ist viel passiert in der Robotik. Das Studium der Roboter, es verbindet Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau, fasziniert jede Generation von Wissenschaftlern aufs Neue (inklusive Verwirrungen).
Die mechanische Modellierung, die Regelung sowie die elektronische Steuerung, das Zusammenspiel von Roboter-Elektronik und Roboter-Mechanik hat normalerweis die Realisierung des Traums vom [...]

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Seit den Aufzeichnungen und Skizzen von Leonardo da Vinci ist viel passiert in der Robotik. Das Studium der Roboter, es verbindet Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau, fasziniert jede Generation von Wissenschaftlern aufs Neue (inklusive Verwirrungen).

Die mechanische Modellierung, die Regelung sowie die elektronische Steuerung, das Zusammenspiel von Roboter-Elektronik und Roboter-Mechanik hat normalerweis die Realisierung des Traums vom selbst arbeitenden Werkzeug zum Ziel. Was dabei herauskommt:

Stud-Blog präsentiert die “abgefahrensten” Roboter der Welt:

1. Ein Auto namens Stanley
Stanley ist ein vollkommen autonomes Fahrzeug. Der SUV ist mit einem Onboard-Computer (sechs Low-Power-Intel Pentium M), einem Linux-Betriebssystem, fünf LIDAR Lasereinheiten, zwei Radar-Einheiten sowie einer Stereo-Kamera ausgestattet. Die Positionierung übernimmt ein kompliziertes System aus GPS-Empfänger, GPS-Kompass, Weg- und Geschwindigkeitsmessgeräten. Stanley kann mit einer Geschwindigkeit von 45 mph vollständig selbstständig fahren. Auf dem 2005 DARPA Grand Challenge gewann das Stanford Racing Team damit rund 2 Mio. USD, das größte Preisgeld in der Roboter-Geschichte.

Go Stanley, go:

2. Der Roboter mit dem Rattenhirn
Dies ist der Versuch, körperlose Nervenzellen miteinander kommunizieren zu lassen, um damit eine Maschine steuern zu können. Hier senden die Neuronen einer Ratte Signale an die Sensoren auf einem Roboter. Im Prinzip könnte man dies eine Animalisierung der Robotik nennen, der Roboter reagiert also mit dem Gehirn einer Ratte. Die Ratte ist zwar nur noch eine Schicht isolierter Neuronen, die in einem nährstoffreichen Medium auf einer Elektrodenbank sitzen, aber es sind die natürlichen Gehirnzellen einer Ratte, die diesen Roboter steuern.

Die Power von Axonen und Dendriten:

3. Der Roboter mit Formgedächtnis
Dieser Roboter könnte das frühe Stadium eines Robotertypus sein, der sich immer wieder selbst neu gestaltet oder selbstständig reparieren könnte. Ein Roboter wie ein universeller Werkzeugkasten. Dieser modulhaft konstruierte Roboter besitzt ein Formgedächtnis, das es ihm ermöglicht, sich selbst zu rekonfigurieren. Ein ausgeklügelter Hardware-, Kommunikations-und Regelalgorithmus erzeugt eine Art programmierbare Materie, die sich selbst organisieren und formen kann. Jedes Teilmodul besitzt einen eigenen Mikroprozessor, eigene Sensoren und einen eigenen Motor, um sich im Zusammenhang mit seinem Nachbarn zu bewegen.

Kaum ein ähnliches Forschungsprojekt ist so weit fortgeschritten:

4. Ein Roboter wie ein Esel
BigDog ist ein dynamischer, vierbeiniger Roboter, der Lasten schleppen soll - im Prinzip also ein Robo-Packesel ist. Vier Beine ermöglichen es dem Roboter sich sicher auf fast allen Oberflächen fortzubewegen. Diese Beine sind mit einer Vielzahl von Sensoren vollgestopft, er besitzt auch eine Laser-Gyroskop und ein Stereo-Vision-System zur Orientierung.

Aber seht selbst:

FUN BONUS: Der Blatta orientalis-Bot
Eine Küchenschabe steuert eine Maschine? Ja, auch eine gemeine Kakerlake ist in der Lage einen Roboter zu steuern. Über einen modifizierten Trackball, eine Art zwei-dimensionales Laufband, werden hier die Bewegungen der Schabe als elektrische Impulse an die Elektronik weitergeleitet, die schließlich die Motoren bewegen. Die eingebauten Lichter ermöglichen das Navigieren.

Take a Look:

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4 KOMMENTARE

    Kommentar
  1. 1
    Skully hat diesen Kommentar November 13, 2008 geschrieben| Permalink

    Gibt es schon ein Projekt namens Skynet :-)

  2. Kommentar
  3. 2
    Stud-Blog Team hat diesen Kommentar November 13, 2008 geschrieben| Permalink

    Du meinst bestimmt das Computersystem Skynet aus dem Film “Terminator 1″, das einen Terminator des Typs T-800 Modell 101 (Arnold Schwarzenegger) in das Jahr 1984 schickt, um seine Feinde auszulöschen. Ob es so ein Programm gibt, wissen wir nicht :-)

    Allerdings existiert ein militärisches Satellitensystem mit dem namen Skynet 5: http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7451867.stm

  4. Kommentar
  5. 3
    Anonymous hat diesen Kommentar Juni 4, 2009 geschrieben| Permalink

    http://www.robotundergroundnews.net/

  6. Kommentar
  7. 4
    Anonymous hat diesen Kommentar Juni 17, 2009 geschrieben| Permalink

    wer angst vor der robo-revolution hat, der sollte nicht in japan leben:

    http://spectrum.ieee.org/robotics/industrial-robots/the-rise-of-the-machines/1

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