Ich glotz Vorlesungen wie TV – Zapping als Vorlesungskritik

Zapping-Studium…

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Einige Vorlesungen sind wie schlechtes Fernsehprogramm – kaum klausurrelevante Inhalte pro Zeiteinheit, insgesamt uninteressante Themen oder extrem schlechter Vortragsstil. Damit muss jeder Studierende klar kommen. Aber jeder tut das anders. Wir haben die studentischen Vorlesungshörer klassifiziert, ähnlich wie man es bei Fernsehzuschauern gelegentlich tut. In Analogie zum Fernsehzuschauer, der auf mannigfache Weise versucht, den Kontakt mit Werbung zu vermeiden, versucht der Vorlesungszuhörer die negativen Vorlesungsinhalte zu vermeiden.

Stud-Blog präsentiert die fünf Typen selektiven Vorlesungshörens:

1 Der Dauerglotzer-Typ
Das ist der Typ, der jede Vorlesung anwesend ist und fleißig mitarbeitet. Auf wundersame Weise ist er quasi immun gegen die negativen Elemente einer Vorlesung. Es ist derjenige Kommilitone, ohne den der Zipping-Typ nicht existieren könnte. Egal wie langweilig oder wie irrelevant die Thematik auch ist, man sieht es ihm nicht mal in der Mimik an.

2 Der Zipping-Typ
Das ist der Typ, der den Kontakt mit den negativen Dingen in Vorlesungen vermeidet, indem er Kommilitonen bittet, ihm ihre Vorlesungsskripte zu überlassen. Während der Kommilitone in der Vorlesung damit kämpft, nur die relevanten und wichtigen Punkte herauszufildern, genießt der Zipping-Typ die Freiheit, beim durchgehen der Skripte Relevanz quasi in Konzentrat zu genießen. Er nutzt seine Mitstudenten wie der Fernsehzuschauer seinen Videorekorder (da kann man die ungeliebte Werbung wegspulen). Er lässt sich gelegentlich in der Vorlesung sehen, um jemanden zu finden, der ihm sein Skript überlässt.

3 Der Flipping-Typ
Das ist der Typ, der sich immer wieder unbequemen Studieninhalten verweigert, indem er immer ziemlich schnell und unberechenbar die Vorlesung oder sogar das Studienfach wechselt bzw. im Extremfall die Studienrichtung ändert. Er ist schnell Feuer und Flamme für neues, aber nur solange wie die Einführungsphase dauert. Je größer der Fachbereich bzw. je größer das Kursangebot oder Seminarvielfalt, desto stärker sein Flipping-Impuls.

4 Der Abstinenzler
Das ist derjenige, der nie zu einer Vorlesung erscheint. Er ist eine Art Autodidakt, der nach dem ersten Vorlesungstermin und nach dem Kauf der Seminarlektüre im Selbststudium versinkt. Er braucht weder den Input seitens des Professors, noch die Kommunikation mit seinen Kommilitonen, um den Studieninhalt zu erlernen.

5 Der Switch-Typ
Dieser Student weilt immer nur so lange in der Vorlesung, bis er meint, er habe den Kern der Vorlesung verstanden. Im Anschluss, versucht er noch den Schlussteil einer anderen Vorlesung zu lauschen. Switch, weg war er!

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